Abstimmungen vom 14. Juni 2026: Ja zu moderner Verkehrsinfrastruktur – Nein zum Chaos in der Migrationspolitik

FDP Bezirk Muri unterstützt VERAS und lehnt 10-Millionen-Schweiz-Initiative ab

Der Vorstand der FDP Bezirk Muri hat die Parolen zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni 2026 gefasst. Im Zentrum standen die kantonale Vorlage VERAS sowie die eidgenössische Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Die FDP setzt auf funktionierende Infrastruktur, wirtschaftliche Vernunft, Bildungsqualität statt Papiertiger und eine glaubwürdige Steuerung der Zuwanderung.

Ja zu VERAS – Für eine moderne und nachhaltige Mobilitätsplanung
Die FDP Bezirk Muri unterstützt das Verkehrsprojekt VERAS (Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr) klar. Das Projekt ist weit mehr als eine klassische Strassenvorlage. VERAS verbindet Strasse, öffentlichen Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr zu einer gesamtheitlichen Mobilitätslösung für die Region Aarau und den ganzen Kanton. Die heutige Verkehrssituation im Raum Suhr führt täglich zu Staus, Ausweichverkehr und erheblichen Belastungen für Bevölkerung und Wirtschaft. Mit VERAS werden Bahn und Strasse entflechtet, Ortszentren entlastet und die Sicherheit verbessert. Gleichzeitig profitiert auch der öffentliche Verkehr von leistungsfähigeren Verkehrsachsen. Für die FDP ist klar: Eine starke Wirtschaft und attraktive Wohnregionen brauchen eine funktionierende Infrastruktur. VERAS ist breit abgestützt, langfristig geplant und solide finanziert. Das Projekt schafft einen konkreten Mehrwert für Pendlerinnen und Pendler, das Gewerbe sowie die gesamte regionale Entwicklung. Im Freiamt wurde vor wenigen Jahren die Ortsumfahrung Sins realisiert, eine wichtige Entlastung für die ganze Umgebung, solidarisch mitgetragen vom ganzen Kanton. Die Region Suhr-Aarau verdient ebenfalls Unterstützung für ihr Projekt VERAS, als Vorzeigeprojekt moderner Mobilitätsplanung.

 

Nein zur Bildungsinitiative – Papiertiger sorgen nicht für bessere Qualität

Die Bildungsinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» lehnt die FDP Bezirk Muri ab. Zwar besteht auch aus Sicht der FDP Handlungsbedarf im Bildungsbereich. Die Initiative setzt jedoch einseitig auf starre Vorgaben auf Verfassungsebene, ohne die strukturellen Herausforderungen nachhaltig zu lösen. Gute Bildung entsteht nicht allein durch immer mehr neue übergeordnete Regulierungen, die vor allem als Papiertiger daherkommen, sondern durch Qualität, Eigenverantwortung und gezielte Massnahmen.

Nein zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» - Wandel in Migrationspolitik jedoch notwendig
Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» wird von der FDP Bezirk Muri abgelehnt. Die Initiative geht mit ihren Forderungen zu weit und gefährdet den Wirtschaftsstandort Schweiz sowie die bilateralen Beziehungen mit Europa. Gleichzeitig steht für den Vorstand der FDP Bezirk Muri fest, dass die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger bezüglich Zuwanderung, Wohnraumentwicklung, Infrastrukturbelastung und gesellschaftlicher Integration ernst genommen werden müssen. Die starke Migration stellt die Schweiz zunehmend vor Herausforderungen: in Bereichen wie Verkehr, Wohnraum und öffentliche Dienstleistungen. Für die FDP-Bezirkspartei ist deshalb klar: Die Schweiz braucht eine glaubwürdige und konsequente Migrationspolitik mit klaren Regeln, einer wirksamen Integration sowie einer besseren Steuerung im Asylbereich. Extreme Lösungen und starre Bevölkerungsgrenzen lösen die bestehenden Probleme jedoch nicht.

Ja zur Änderung des Zivildienstgesetzes
Die FDP Bezirk Muri unterstützt die Änderung des Zivildienstgesetzes. Die Vorlage stärkt die Einsatzfähigkeit der Armee und reduziert Fehlanreize beim Wechsel vom Militär- in den Zivildienst. Damit wird die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der Schweiz verbessert.